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Vier Skulpturen erweitern Vorhaben

09.06.2016 07:20

Kulturschule Meldorf erweitert ihren Skulpturenpark

Als eine von landesweit fünf Schulen wurde die Gemeinschaftsschule Meldorf bereits 2014 durch Kulturministerin Anke Spoorendonk zur Kulturschule ernannt. Neben der Kultur-Plakette für das Schulgebäude erhielt unsere Schule eine finanzielle Unterstützung für unser Vorhaben, in Kooperation mit Künstlern einen Skulpturenpark auf dem Schulgelände anzulegen. 

Jetzt war es, wie schon im Vorjahr, mal wieder soweit! 

Die Schüler/innen und Lehrkräfte  konnten zum ersten Mal ihre Augen auf das Gesamtbild  der vier neuen Kunstwerke der Gestalten-WPUs um Jule Bienas und Bengt Busching werfen. Tag um Tag war hart mit dem Ton gearbeitet worden, um die jetzt beeindruckenden Figuren zu erschaffen. Zuletzt hatten die Jugendlichen ihre dafür modellierten 28 Einzelteile an einem Februartag bei 8 Grad minus Außentemperatur gesehen. Danach war für die 24 Ton-Köpfe und die vier Ton-Füße ein wochenlanges Ruhen angesagt. Es folgten ein erstes Brennen bei 920 Grad, ein Bestreichen und Einreiben mit Oxiden für die Farbschattierungen und ein abschließendes Brennen bei nahezu 1200 Grad.

Frank Speth begleitete als Künstler mit unschätzbarem Einsatz das Vorhaben und ließ es sich nicht nehmen, die fertigen Elemente am vorgesehenen Standort „aufzufädeln“, und zwar auf die trostlosen Überreste, die statisch stabilen Trägerstützen des ehemaligen Fahrradunterstandes am Verbindungsgang zwischen Gebäude 1 und Gebäude 2. Schmunzelnd gestand Frank Speth: „Das kostete mich eine schlaflose Nacht, ob die gebrannten und damit geschrumpften Teile auch über die Stützen passen.“ „Alles vorbildlich geplant und berechnet“, zeigte sich unsere Schulleiterin Sabine Schwartz beeindruckt von dem Gesamtergebnis. Sie sparte nicht mit Lob für so viel kreative Ausdruckskunst: „Ihr könnt stolz auf euer Ergebnis sein."

Nun sprechen die Skulpturen, von einigen als „Kopffüßler“ betitelt, unermüdlich Gefühle des Betrachters an. So gelingt ihnen genau das, was Kunst eben machen sollte!

Spontan reagierte Cassian aus dem Gestalten-WPU der Stufe 9: „Mich wundert, dass sie so schön geworden sind. Damals, als Einzelköpfe, fand ich sie schon cool, aber jetzt ...“ Mareike aus Stufe 10 formulierte: „Auf den ersten Blick mögen die Tonfiguren für viele Leute ein wenig verrückt und merkwürdig aussehen, aber wenn man beachtet, wie viel Arbeit und Emotion darin steckt, sind diese verrückten Pfähle auf einmal sehr beeindruckend. Noch beeindruckter wird man dann, wenn man sich die Figuren noch einmal von Nahem anguckt und erkennt, wie viele faszinierende Details zu entdecken sind."

Neugierig geworden?  Dann schaut hin. Wir freuen uns auf euer/Ihr Interesse.

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